Gemeindehaus – Stand der Dinge im Juli 2010:
Der
eine oder die andere hat sich bestimmt schon gefragt: „Nun steht das
Gerüst am Gemeindehaus schon fast 2 Monate und es tut sich
nichts!“ Aus diesem Grund will ich einen kurzen Zwischen-bericht
geben. Am 29. Juni 2010 fand
ein Ortstermin statt, mit Frau Soldner, Bauberatung vom
Oberkirchenrat, dem Architekten Herrn Kellhammer, und Herrn Keller,
einem Statiker. Dies war erforderlich, weil sich bereits nach dem
Abstrahlen des Gemeindehauses zeigte, dass das Fachwerk an einigen
Stellen doch sehr stark beschädigt ist. Bei dem Ausmaß der
Schäden waren wir gezwungen, den Statiker hinzuzuziehen und
genauere Untersuchungen durchzuführen, unter anderem auch
Bohrwiderstandsmessungen. Die Untersuchungen,
die genau kartiert wurden, haben insbesondere am Westgiebel
erhebliche Schäden durch Holz zerstörende Pilze und
Insekten ans Licht gebracht. Aber auch in etlichen Balkenköpfen
der Deckenbalken (auf der Straßenseite) sind die vorgefundenen
Schäden enorm und erfor-dern eine fachgerechte Sanierung. Die
Schäden sind nicht neu, sondern wurden bei einer früheren
Renovierung durch bis zu 10 cm starke Blenden kaschiert. Hinter
diesen Blenden ging das Zerstörungswerk weiter.
Das heißt für uns, es muss ein neuer Finanzierungsplan erstellt werden und dann müssen die anfallenden Gewerke ausgeschrieben werden. Auch wenn das Ganze schnellstmöglich erfolgt, wird sich die Renovierung unseres Gemeindehauses leider weiter verzögern und wir können nur hoffen, dass es noch vor dem nächsten Winter fertig gestellt werden kann, damit die Gruppen und Kreise wie gewohnt stattfinden können.
Mit Sicherheit werden durch diese Tatsache erhebliche Zusatzkosten auf uns zukommen. Wir müssen sehen, wie wir diese schultern können und ob und wo wir eventuell weitere Zuschüsse erhalten können.
Trotz allem wollen wir uns nicht entmutigen lassen, denn die diesjährige Jahreslosung aus Johannes 14,1 sagt uns: „Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Außerdem haben wir immer wieder erfahren dürfen, dass Gott uns zwar eine Last auflegt, uns aber auch hilft, wenn wir ihn darum bitten.
Elisabeth Schnaidt
Liebe Unterjesingerinnen und Unterjesinger,
eines der ältesten und unser Ortsbild prägendes Gebäude – das Gemeindehaus, Baujahr 1778, verliert
sein Gesicht und wird kalt; die Fassade bröckelt, durchs Gebälk und Mauerwerk dringt Wasser,
die Heizung zeigt kaum noch Wirkung.
Selbstverständlich müssen und wollen wir etwas dagegen tun:
Das Haus soll einen geschlossenen Außenputz und damit eine neue Ansicht wie eine neue Heizung
bekommen! Nach Auffassung der beratenden Fachleute wird ein geschlossener Außenputz die
Folgekosten gegenüber einer Sanierung der Fachwerkfassade ganz erheblich mindern.
Allerdings kostet das eine Menge Geld.
Als Kirchengemeinde sind wir nicht in der Lage, die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme in Höhe von
ca. 135.000 EURO allein zu schultern. Neben den zugesagten Beiträgen unserer Landeskirche und des
Kirchenbezirks brauchen wir dringend Ihre Hilfe und bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung.
Selbstverständlich stellen wir Ihnen auch eine steuerwirksame Zuwendungsbestätigung aus.
- Wenn Sie hier groß geworden sind, kennen Sie dieses Haus schon lange, seine vertraute
Außenansicht und sein Innenleben, vielleicht noch als Ihre Schule und seit 1956 als Haus
unserer Gemeinde.
- Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie, dass sie im Gemeindehaus stets gut aufgehoben sind:
in der Kinderkirche, in Jugendgruppen, in der Schaluppe, im Posaunenchor, wie auch im
Konfirmandenunterricht.
- Wenn Sie älter sind, dann verbinden Sie mit dem Gemeindehaus
viele, vielleicht für Ihr Leben und Ihre Familie wichtige und eindrückliche Erlebnisse.
Wir wollen dieses Haus mit seiner Bedeutung für viele erhalten.
Es soll auch künftig Raum bieten, zum Zusammenkommen, zum Feiern und zum Arbeiten.
Zur Finanzierung der Baukosten von insgesamt 135.000 Euro, fehlen uns noch ca. 30.000 Euro
um die positive Arbeit im Gemeindehaus fortsetzen zu können und bitten daher um Ihre Unterstützung.
PS: Jede noch so kleine Spende ist einer von vielen hilfreichen Bausteinen am Gesamtwerk
gleichzusetzen die wir brauchen um > unser Gemeindehaus < für die Zukunft stabil zu erhalten.
Mit dem Wunsch um Gottes Segen auch für Ihr Haus
grüßen Sie freundlich
Ihre
Elisabeth Schnaidt ( 1. Vors. des KGR ) Sabine Löw ( Pfarrerin )
Neues Erscheinungsbild unserer Postkartenansicht!
Die Fassade des Ev. Gemeindehaus (alte Schule) ist schwer renovierungsbedürftig.
Das Fachwerk ist zwischen Holz und Putzflächen nicht mehr dicht und auch bei
einer Renovierung nur schwer dicht zu bekommen. Folge: Schäden an der Substanz
durch eindringendes Wasser – bei Schlagregen zum Teil bis in die Räume hinein.
Die Sanierung der Fachwerkfassade mit gewohnter Optik wäre sehr aufwendig und
würde schon in wenigen Jahren erneut auf der Tagesordnung stehen. Das Holz
„schafft“ immer und die Steinriegel stehen zum Teil 3-4 cm über, schnell würde das
Niederschlagswasser wieder einen Weg finden.
Die Alternative und der Grund dieser Notiz: eine geschlossene Fassade, das heißt
durchgehender Putz – keine Balken mehr zu sehen.
Diese Außenwand wäre mit wesentlich weniger Aufwand instand zu setzen und
auch instand zu halten – wir hätten also eine nachhaltig eher tragbare Lösung.
Was sagt nun die Denkmalbehörde dazu?
Da haben wir eine Überraschung erlebt, indem wir erfahren haben, dass dieses
Vorhaben von dort aus unterstützt wird. Denn unser Gemeindehaus stammt aus
einer Zeit, in der immer mit geschlossenem Putz gebaut wurde und wir würden so
dem Originalzustand sogar wieder näher kommen. Bei der letzten Renovierung vor
ca. 25 Jahren folgte man einer nostalgischen Modeerscheinung. Warum die Denkmalbehörde
damals zugestimmt hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.
Wir bitten nun, sich erst einmal ohne Aufregung mit dem Gedanken anzufreunden.
So wie unser Gemeindehaus derzeit aussieht, ist es jedenfalls nur noch aus großer
Entfernung eine Zierde.
Bauausschuss der Kirchengemeinde
Harald Schmid