Gemeindehausrenovierung, aktueller Stand im April 2011:

Sie haben es sicher gemerkt: Es hat sich einiges getan am Gemeinde-haus. An der Nord- und Ostseite wurde bereits das Gerüst abmontiert, weil die Fassade fertig verputzt und gestrichen ist. An Süd- und Westseite fehlt noch ein Anstrich. Der First wurde frisch eingemörtelt. Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Heizung stehen noch einige Arbeiten am Schornstein an. Vom Archi-tekten, Herrn Kellhammer, ha-ben wir die Zusage, dass bis zu den Osterferien das Gerüst ab-gebaut wird. Die Außenansicht hat sich erheblich verändert, wie man an den beiden Bildern unschwer erkennen kann:

Auch ohne Fachwerk macht das Gemeindehaus aber einen guten Eindruck. Leider stehen noch etliche Arbeiten an: Wegen der umfangreichen Maurerarbeiten müssen von innen etliche Wände frisch verputzt, tapeziert und gestrichen werden. Und schließlich soll endlich die Heizung erneuert werden, nachdem sie uns in den letzten Jahren immer wieder Probleme bereitet hatte.

Es gibt also noch einiges zu tun. Immer wieder werden Helfer gebraucht. Wer sich vorstellen kann, mit Hand anzulegen, ist herzlich willkommen. Melden Sie sich doch einfach bei Harald Schmid, Tel. 300 4288.
Eine festliche Einweihung des Gemeindehauses ist für Erntedank (2. Oktober 2011) geplant.


Dezember 2010:  Ein besonderer Dank geht an die


fleißigen Helfern bei der Renovierung des Gemeindehauses!


Seit Wochen sind immer wieder samstags etliche freiwillige Helfer im Einsatz, allen voran Gerhard Seibold, und arbeiten bei der Sanierung des Gemeindehauses mit. Unter Anleitung von Harald Schmid wurden die Balken am Westgiebel frei gelegt, damit die Zimmerleute schadhaftes Gebälk auswechseln konnte, anschließend wurden die Lücken verfüllt, die Stukkateurarbeiten vorbereitet und zuletzt von innen die Wände verputzt. Und das sind noch längst nicht alle Arbeiten, die bei Wind und Wetter in mühsamer Kleinarbeit ausgeführt wurden.

Die Kirchengemeinde bedankt sich ganz herzlich für dieses Engagement und kann allen Helferinnen und Helfern schon jetzt versichern: Die Arbeit hat sich gelohnt, beispielsweise fiel die Rechnung der Zimmerei erheblich günstiger aus, als geplant. Und bei den Stukkateurarbeiten wird mit Sicherheit auch ein beträchtlicher Betrag eingespart.

An dieser Stelle sollen aber auch die vielen, fleißigen Hände im Hintergrund nicht vergessen werden: Die sich etwa darum gekümmert haben, dass die Arbeiter einen warmen Kaffee oder Tee und ein ordentliches Vesper bekamen! Auch ihnen unser herzlicher Dank.

Und nicht zuletzt danken wir den Familienmitgliedern für ihre Geduld und ihr Verständnis. So manches gemeinsame Wochenende wurde auf den Sonntag beschränkt, weil der/die Partner/in am Gemeindehaus zugange war. Auch das ist keineswegs selbstverständlich und soll hier erwähnt werden.


In diesem Zusammenhang dankt die Kirchenpflegerin allen Unterjesinger Bürgerinnen und Bürgern, die dem Aufruf zu einer Spende im Rahmen des Unterjesinger Beitrags gefolgt sind. Sie haben mit Ihrer Spende die Finanzierung der Gemeindehausrenovierung stark unterstützt. Auch wenn noch nicht alle Lücken gedeckt sind, ist nach der ernüchternden Kostenexplosion wegen der gravierenden Schäden am Fachwerk allmählich Licht in Sicht. Das haben wir Ihrem Einsatz zu verdanken, in Form von Geldspenden, aber auch in Form von freiwilliger Mitarbeit!


Die Barbaragemeinde bedankt sich nochmals herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihren persönlichen Beitrag!


 


Gemeindehaus – Stand der Dinge im Juli 2010:

Der eine oder die andere hat sich bestimmt schon gefragt: „Nun steht das Gerüst am Gemeindehaus schon fast 2 Monate und es tut sich nichts!“ Aus diesem Grund will ich einen kurzen Zwischen-bericht geben. Am 29. Juni 2010 fand ein Ortstermin statt, mit Frau Soldner, Bauberatung vom Oberkirchenrat, dem Architekten Herrn Kellhammer, und Herrn Keller, einem Statiker. Dies war erforderlich, weil sich bereits nach dem Abstrahlen des Gemeindehauses zeigte, dass das Fachwerk an einigen Stellen doch sehr stark beschädigt ist. Bei dem Ausmaß der Schäden waren wir gezwungen, den Statiker hinzuzuziehen und genauere Untersuchungen durchzuführen, unter anderem auch Bohrwiderstandsmessungen. Die Untersuchungen, die genau kartiert wurden, haben insbesondere am Westgiebel erhebliche Schäden durch Holz zerstörende Pilze und Insekten ans Licht gebracht. Aber auch in etlichen Balkenköpfen der Deckenbalken (auf der Straßenseite) sind die vorgefundenen Schäden enorm und erfor-dern eine fachgerechte Sanierung. Die Schäden sind nicht neu, sondern wurden bei einer früheren Renovierung durch bis zu 10 cm starke Blenden kaschiert. Hinter diesen Blenden ging das Zerstörungswerk weiter.

Das heißt für uns, es muss ein neuer Finanzierungsplan erstellt werden und dann müssen die anfallenden Gewerke ausgeschrieben werden. Auch wenn das Ganze schnellstmöglich erfolgt, wird sich die Renovierung unseres Gemeindehauses leider weiter verzögern und wir können nur hoffen, dass es noch vor dem nächsten Winter fertig gestellt werden kann, damit die Gruppen und Kreise wie gewohnt stattfinden können.

Mit Sicherheit werden durch diese Tatsache erhebliche Zusatzkosten auf uns zukommen. Wir müssen sehen, wie wir diese schultern können und ob und wo wir eventuell weitere Zuschüsse erhalten können.

Trotz allem wollen wir uns nicht entmutigen lassen, denn die diesjährige Jahreslosung aus Johannes 14,1 sagt uns: „Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich.“ Außerdem haben wir immer wieder erfahren dürfen, dass Gott uns zwar eine Last auflegt, uns aber auch hilft, wenn wir ihn darum bitten.

Elisabeth Schnaidt




Liebe Unterjesingerinnen und Unterjesinger,

eines der ältesten und unser Ortsbild prägendes Gebäude – das Gemeindehaus, Baujahr 1778, verliert
sein Gesicht und wird kalt; die Fassade bröckelt, durchs Gebälk und Mauerwerk dringt Wasser,
die Heizung zeigt kaum noch Wirkung.
Selbstverständlich müssen und wollen wir etwas dagegen tun:
Das Haus soll einen geschlossenen Außenputz und damit eine neue Ansicht wie eine neue Heizung
bekommen! Nach Auffassung der beratenden Fachleute wird ein geschlossener Außenputz die
Folgekosten gegenüber einer Sanierung der Fachwerkfassade ganz erheblich mindern.
Allerdings kostet das eine Menge Geld.
Als Kirchengemeinde sind wir nicht in der Lage, die Gesamtkosten dieser Baumaßnahme in Höhe von
ca. 135.000 EURO allein zu schultern. Neben den zugesagten Beiträgen unserer Landeskirche und des
Kirchenbezirks brauchen wir dringend Ihre Hilfe und bitten Sie deshalb um Ihre Unterstützung.
Selbstverständlich stellen wir Ihnen auch eine steuerwirksame Zuwendungsbestätigung aus.

- Wenn Sie hier groß geworden sind, kennen Sie dieses Haus schon lange, seine vertraute
Außenansicht und sein Innenleben, vielleicht noch als Ihre Schule und seit 1956 als Haus
unserer Gemeinde.
- Wenn Sie Kinder haben, wissen Sie, dass sie im Gemeindehaus stets gut aufgehoben sind:
in der Kinderkirche, in Jugendgruppen, in der Schaluppe, im Posaunenchor, wie auch im
Konfirmandenunterricht.
- Wenn Sie älter sind, dann verbinden Sie mit dem Gemeindehaus
viele, vielleicht für Ihr Leben und Ihre Familie wichtige und eindrückliche Erlebnisse.

Wir wollen dieses Haus mit seiner Bedeutung für viele erhalten.

Es soll auch künftig Raum bieten, zum Zusammenkommen, zum Feiern und zum Arbeiten.
Zur Finanzierung der Baukosten von insgesamt 135.000 Euro, fehlen uns noch ca. 30.000 Euro
um die positive Arbeit im Gemeindehaus fortsetzen zu können und bitten daher um Ihre Unterstützung.
PS: Jede noch so kleine Spende ist einer von vielen hilfreichen Bausteinen am Gesamtwerk
gleichzusetzen die wir brauchen um > unser Gemeindehaus < für die Zukunft stabil zu erhalten.
Mit dem Wunsch um Gottes Segen auch für Ihr Haus
grüßen Sie freundlich
Ihre
Elisabeth Schnaidt ( 1. Vors. des KGR ) Sabine Löw ( Pfarrerin )


Neues Erscheinungsbild unserer Postkartenansicht!  
Die Fassade des Ev. Gemeindehaus (alte Schule) ist schwer renovierungsbedürftig.
Das Fachwerk ist zwischen Holz und Putzflächen nicht mehr dicht und auch bei
einer Renovierung nur schwer dicht zu bekommen. Folge: Schäden an der Substanz
durch eindringendes Wasser – bei Schlagregen zum Teil bis in die Räume hinein.
Die Sanierung der Fachwerkfassade mit gewohnter Optik wäre sehr aufwendig und
würde schon in wenigen Jahren erneut auf der Tagesordnung stehen. Das Holz
„schafft“ immer und die Steinriegel stehen zum Teil 3-4 cm über, schnell würde das
Niederschlagswasser wieder einen Weg finden.
Die Alternative und der Grund dieser Notiz: eine geschlossene Fassade, das heißt
durchgehender Putz – keine Balken mehr zu sehen.
Diese Außenwand wäre mit wesentlich weniger Aufwand instand zu setzen und
auch instand zu halten – wir hätten also eine nachhaltig eher tragbare Lösung.
Was sagt nun die Denkmalbehörde dazu?
Da haben wir eine Überraschung erlebt, indem wir erfahren haben, dass dieses
Vorhaben von dort aus unterstützt wird. Denn unser Gemeindehaus stammt aus
einer Zeit, in der immer mit geschlossenem Putz gebaut wurde und wir würden so
dem Originalzustand sogar wieder näher kommen. Bei der letzten Renovierung vor
ca. 25 Jahren folgte man einer nostalgischen Modeerscheinung. Warum die Denkmalbehörde
damals zugestimmt hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.
Wir bitten nun, sich erst einmal ohne Aufregung mit dem Gedanken anzufreunden.
So wie unser Gemeindehaus derzeit aussieht, ist es jedenfalls nur noch aus großer
Entfernung eine Zierde.
Bauausschuss der Kirchengemeinde

Harald Schmid